FAQ - Häufig gestellte Fragen

Welche positiven Effekte bringt eine kieferorthopädische Behandlung?

Unter anderem können durch eine kieferorthopädische Behandlung folgende positive Effekte erzielt werden:

  • Ein rundum attraktives Lächeln
  • Mehr Selbstvertrauen und ein sicheres Auftreten
  • Ein schöneres Profil
  • Leichtere Zahnpflege
  • Geringere Abnützung der Zähne
  • Langfristig gesündere Zähne und ein gesünderes Zahnfleisch
  • Bessere Funktion des Kauapparates
  • Verbesserter Lippenschluss
  • Leichteres Sprechen und Schlucken
  • Entlastung der Kiefermuskulatur und Kiefergelenke
  • Bessere Resultate bei anderen zahntechnischen Versorgungen

 

Welche Anzeichen gibt es, dass eine kieferorthopädische Behandlung notwendig ist?

  • Die oberen Schneidezähne ragen deutlich über die unteren hinaus („Rückbiss“)
  • Die oberen Schneidezähne liegen hinter den unteren („verkehrter Überbiss“)
  • Der Oberkieferzahnbogen ist schmäler als der Unterkieferzahnbogen („Kreuzbiss“)
  • Die oberen und unteren Zahnreihen schließen beim Zusammenbeißen nicht („lutschoffener Biss“)
  • Schief stehende oder überlappende Zähne („Engstände“)
  • Lücken zwischen den Zähnen
  • Die Mittellinien der oberen und unteren Zahnreihe passen nicht zusammen

 

Wie funktionieren Zahnspangen?

Kieferorthopädie ist möglich, weil die Zähne sich unter der Einwirkung kontinuierlicher Kräfte bestimmter Größe und Richtung durch die Kieferknochen bewegen lassen. Die Kraftquelle dafür sind Federn, Kunststoffsegmente an herausnehmbaren Geräten, die mit kleinen Schrauben langsam vorbewegt werden, durchlaufende Drähte bei den festsitzenden Spangen und elastische Gummihilfsteile. Es gibt auch eine bestimmte Sorte von Spangen, die die Kräfte ausnutzen, welche die Kaumuskulatur bei Verlagerung des Unterkiefers ausübt. Diese Kräfte können auch zur Beeinflussung des Kieferwachstums genutzt werden.

Wann sollte mein Kind zum ersten Mal untersucht werden?

Je früher eine Fehlstellung erkannt wird, desto besser lässt sich der optimale Behandlungsbeginn festlegen. Die günstigste Behandlungszeit ist während des Wachstums (8-13 Jahre). Daher ist die erste kieferorthopädische Untersuchung mit 8 oder 9 Jahren empfehlenswert.
In manchen Fällen ist es gut, eine Untersuchung bzw. Behandlung bereits im Milchgebissalter (4-7 Jahre) durchführen zu lassen. Meist rät Ihnen in diesem Fall Ihr Zahnarzt oder Kinderarzt zu einem Besuch beim Kieferorthopäden.

Welche Art von Zahnspange brauche ich?

Es gibt abnehmbare oder festsitzende Zahnspangen. Welcher Typ bei Ihnen zum Einsatz kommt, hängt von vielen Faktoren ab – unsere Empfehlung erhalten Sie im Normalfall bei der ersten Untersuchung.

Wie lange dauert die Behandlung?

Wie lange es dauert, hängt von der Zahnfehlstellung ab und ist bei jedem Menschen anders: je nach Ausmaß der Zahn- bzw. Kieferfehlstellung zwischen 1,5 und 3 Jahre. Anschließend folgt die Retentionsbehandlung, mit einem sogenannten Retainer, der verhindert, dass die Zähne wieder in ihre ursprüngliche Lage zurückwandern.

Wie oft muss ich zur Behandlung oder Kontrolle kommen?

Die Kontrollen erfolgen meist zwischen 4 und 6 Wochen.
Ist die Behandlung schmerzhaft?
Nein. Zu Beginn der Behandlung kann es manchmal zu einer Überempfindlichkeit einzelner Zähne kommen, die aber nach wenigen Tagen abklingt.

Bekomme ich durch die Zahnspange Karies?

Möglicherweise werden Sie zum Zähneputzen etwas länger brauchen als vorher, aber wenn Sie unsere Putztipps gewissenhaft berücksichtigen, ist das Kariesrisiko mit Zahnspange genauso groß oder klein wie ohne Zahnspange.
Wir empfehlen weiterhin 2 Mal jährlich zu Ihrem Zahnarzt zu gehen.

Wie pflege ich meine Zahnspange?

Herausnehmbare Spangen werden mit Zahnbürste und Zahnpaste gereinigt, bei festsitzenden Spangen sollten nach jedem Essen die Zähne geputzt werden.

Was mache ich, wenn etwas an der Zahnspange kaputtgeht?

Bei abnehmbaren Spangen vereinbaren Sie umgehend einen Termin in der Praxis. Bei festsitzenden Spangen versuchen Sie das gelockerte Teil zu entfernen, decken scharfe Kanten mit Wachs ab und vereinbaren einen Termin in der Ordination bzw. rufen Sie Frau DDr. Preinerstorfer an (0699 / 13711820)  und lassen sich telefonisch Anweisungen zur ERSTEN HILFE geben. Verschluckte Teilchen einer Zahnspange passieren im Normalfall den Verdauungstrack auf natürlichem Weg. Sollte Atemnot auftreten, ist allerdings sofortige ärztliche Hilfe notwendig!

Was kostet eine Zahnspange? Gibt es Zuschüsse von der Versicherung?

Welche Kosten eine Zahnspange verursacht, hängt von der Art und Dauer der notwendigen Behandlung ab.

Wir haben uns mit der Preisgestaltung der autonomen Honorarrichtlinien der Zahnärztekammer angepasst und liegen sogar in einigen Bereichen darunter. Man kann sowohl für herausnehmbare, als auch für festsitzende Zahnspangen Zuschüsse von der Krankenkassa beantragen. Über alle Möglichkeiten informieren wir Sie gerne in einem persönlichen Gespräch.

Seit 1. Juli 2015 gibt es in Österreich die neue Kassenzahnspange oder „Gratiszahnspange“. Für Kinder und Jugendliche unter 18 mit gravierenden Fehlstellungen der Stufen vier und fünf (IOTN 4 oder 5) übernimmt die Krankenkasse die Kosten.

Die Kostenerstattung in diesen Fällen erfolgt bei uns in der Höhe von 80 % jenes Betrages, den die Kasse bei Inanspruchnahme eines/einer Vertragszahnarztes/Vertragszahnärztin bzw. eines/einer Vertragskieferorthopäden/Vertragskieferorthopädin für dieselbe Leistung aufwenden hätte müssen (derzeit gültiger Betrag von 3.550.- Euro – Stand 2018). Beachten Sie zudem die Voraussetzungen zur Kostenerstattung für kieferorthopädische Leistungen auf der Homepage: www.ooegkk.at

Bei uns kostet diese festsitzende kieferorthopädische Behandlung (kieferorthopädische Hauptbehandlung) 4.600.- Euro.

Wir informieren Sie gerne in einem persönlichen Gespräch.